Sumba AG erhält Social Award 2012

Am Ende war es fast so spannend wie die Oscar-Verleihung und als es dann hieß: “Und der Gewinner ist die Sumba-AG der St.-Ursula-Realschule Attendorn”, war der Jubel bei den Schülerinnen und Schülern groß. Die AG, die sich schon seit Jahren unter der Leitung des 2. Konrektors Rudolf Schmidt, für ein Wohn- und Schulprojekt für Mädchen auf der indonesischen Insel Sumba engagiert, erhält den Social Award 2012 der Volksbank Bigge-Lenne.

“Damit ehren wir Projekte, die sich besonders für das Gemeinwohl stark machen”, erklärte Frank Segref, der als Abteilungsleiter für Marketing und Kommunikation gemeinsam mit Regionaldirektor Ralf Warias und Kundenberaterin Beate Przybylek die Auszeichnung am Dienstag (19.06.12) in einer Attendorner Pizzeria vornahm. Neben einer Urkunde und einem Anhänger für jeden Schüler gab es 150 Euro, die wie alle Einnahmen, die die AG erzielt, dem Sumba-Projekt zugute kommen.

Lohn für starkes Engagement

Insgesamt hatten sich in diesem Jahr 28 Schulen, Vereine und Organisationen für den Social Award beworben oder wurden wie das SUR-Projekt vorgeschlagen. Im “Finale” musste sich die Jury dann zwischen dem Projekt der St.-Ursula-Realschule und dem des schwesterlichen St.-Ursula-Gymnasiums entscheiden. Die Wahl fiel schließlich auf die Realschule und Herr Schmidt als Leiter und Initiator der Sumba AG freute sich mit den Schülerinnen und Schülern: “Über die Jahre haben schon viele Kinder eine Menge Engagement und Herzblut in die AG und ihre einzelnen Projekte mit eingebracht, dass sie sich diese Würdigung wirklich verdient haben.”

Über das Schuljahr verteilt sammelt die Sumba AG immer wieder zum Beispiel über die Kinderbetreuung beim Kreativmarkt in Attendorn oder den Sponsorenlauf im Rahmen des Ursulafestes Geld für das Projekt. Seit dem Start des Projekts im Jahr 1999 sind durch das Engagement der Schülerlinnen und Schüler der St.-Ursula-Realschule für Sumba so bereits über 130.000 Euro zusammen gekommen. Mit dem Geld wird Mädchen in der Region Bildung und Unterkunft ermöglicht.

Mehr Informationen zum Projekt gibt es hier.