Dritter Preis beim “SynErgia”-Wettbewerb

Am Schuljahresende gab es noch einmal einen tollen Erfolg für die St.-Ursula-Realschule. Gemeinsam mit dem schwesterlichen Gymnasium hatte die Realschule am “SynErgia”-Wettbewerb teilgenommen, den das Erzbistum Paderborn seit 2011 ausschreibt. Der Wettbewerb belohnt Projekte, die sich kreativ mit der Umsetzung des von Erzbischof Hans-Josef Becker im September 2010 in Kraft gesetzten Leitbilds auseinander setzen.

Bei der Verleihung am ersten Ferientag im Bischofshaus in Paderborn durfte sich Rektor Jürgen Beckmann dann gemeinsam mit seinem Kollegen vom Gymnasium, Markus Ratajski über den dritten Preis freuen. Beide Schulen hatten sich zusammen “auf den Weg zu einer konzeptionellen Einbindung des Schulpatronats in das Schulleben der St.-Ursula-Schulen” gemacht. Für die Zusammenführung der Bandbreite verschiedener Elemente des Schullebens unter dem gemeinsamen Profil des St.-Ursula-Patronats erhielten die St.-Ursula-Schulen 750 Euro.

Lob des Erzbischofs

Mit dem ersten Platz und somit mit einem Preisgeld von 3.000 Euro zeichnete die Expeten-Jury die Marienschule Brilon für die Konzeption des Projektes “Soziales Lernen” aus. Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen hatten sich in Räume des sozialen Lernens begeben: So arbeiteten sie im Seniorenzentrum mit demenzerkrankten Patienten oder in den Caritaswerkstätten mit Menschen mit Behinderungen und erlebten auf diese Weise die Höhen und Tiefen im Umgang mit Menschen hautnah.

Für die künstlerische Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper in seinem Ausdruck, seiner Gebärdensprache und Haltung wurde ein Projekt der Jahrgangsstufe 8 des Gymnasiums St. Xaver aus Bad Driburg mit dem zweiten Platz und 1.500 Euro prämiert.

Erzbischof Becker würdigte alle eingereichten Projekte als beispielhaft: “Auch wenn die Jury eine Reihenfolge der Projekte festlegen musste, sollten alle als Anregung für sämtliche Schulen zugänglich gemacht werden, die sich auf unser Leitbild verpflichtet haben. Eine solche Fortschreibung unseres Wettbewerbs im Vergleich zum letzten Jahr zeigt auf erfreuliche Weise, dass wir uns auf einem guten Weg zur Umsetzung unseres Leitbilds befinden, das für uns mehr und mehr zum Leitfaden unseres Umgangs miteinander wird.”

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