Aufnahmeverfahren zum Jahrgang 5

Die St.-Ursula-Realschule in Attendorn ist eine katholische Schule in Trägerschaft des Erzbistums Paderborn.

“Die katholischen Schulen in freier Trägerschaft sind ein Angebot für Eltern, die für ihre Kinder eine Erziehung und Bildung aus dem Glauben bejahen und in Wahrnehmung ihrer Elternrechte wünschen; dieses Angebot gilt ebenso für volljährige Schüler.” Die Übereinstimmung von Lehrern, Eltern und Schülern in der Anerkennung der Grundlagen christlicher Erziehung und Bildung ist Voraussetzung für die im Leitbild der katholischen Schulen in Trägerschaft des Erzbistums Paderborn sowie in der Grundordnung für die katholischen Schulen in freier Trägerschaft im Erzbistum Paderborn genannten Ziele. (Rahmenvorgaben für die Aufnahme von Schülern in die Schulen des Erzbistums Paderborn vom 01.08.2018)

Übersteigt die Anzahl der Bewerber die Aufnahmekapazität, berät ein Aufnahmegremium über die Schüleraufnahme. Ihm gehören an:

• der Schulleiter/die Schulleiterin
• der ständige Vertreter des Schulleiters
• der Schulseelsorger / Schulpastoral
• alle an den Aufnahmegespräche Beteiligten
• ein Vertreter der Elternschaft, in der Regel der Vorsitzende der Schulpflegschaft
• der Zuständige für die Erprobungsstufe bzw. ein für die Jahrgangsstufe 5 zuständiger Lehrer
• ein Vertreter des Schulträgers
• ggf. weitere durch den Schulleiter benannte Lehrer der Schule

Laut Rahmenvorgabe für die Aufnahme von Schülern in die Schulen des Erzbistums Paderborn gilt: Über die Aufnahme getaufter Schüler entscheidet der Schulleiter. Über die Aufnahme nichtgetaufter Schüler entscheidet der Schulleiter im Einvernehmen mit dem Vertreter des Schulträgers. Sind Schüler aufgrund der für die jeweilige Schule geltenden Kriterien in gleicher Weise geeignet, so ist eine Losentscheidung herbeizuführen.

Die St.-Ursula-Realschule nimmt in jedem Schuljahr maximal drei Eingangsklassen in die Jahrgangsstufe 5 auf. Die zentralen Aufnahmekriterien dabei sind:

Realschuleignung aufgrund der vorliegenden Zeugnisse bzw. Gutachten

Schülerinnen und Schüler, die die St.-Ursula-Realschule besuchen wollen, müssen den Anforderungen einer Realschule gewachsen sein. Dies sollte sich im Notenbild und in der entsprechenden Schulformempfehlung widerspiegeln.

Bejahung der christlichen Erziehungs- und Bildungsziele unserer Schule

Die St.-Ursula-Realschule ist eine Schule in Trägerschaft des Erzbistums Paderborn. Die Schule versteht sich als eine katholische Realschule, die sich den christlichen Erziehungszielen unbedingt verpflichtet fühlt. Daher wird in der Regel eine christliche Taufe vorausgesetzt.

Schulgottesdienste, Religionsunterricht und das im Schulprogramm verankerte Programm der Schulpastoral sind fester und unverzichtbarer Bestandteil des Schullebens.

Ein persönliches Aufnahmegespräch

Ein besonderer Wert wird auf ein Aufnahmegespräch gelegt, an dem die Kinder nach Möglichkeit teilnehmen sollten, da nur so ein persönliches Kennenlernen möglich ist.

Die Aufnahme erfolgt bei für die Schulform geeigneten Schülern im Grundsatz in folgender Reihenfolge:

  • katholische Schülerinnen und Schüler
  • getaufte Schülerinnen und Schüler anderer christlicher Bekenntnisse
  • nichtgetaufte Schülerinnen und Schüler anderer christlicher Bekenntnisse
  • Schülerinnen und Schüler ohne Bekenntnis und Schülerinnen und Schüler nichtchristlicher Religionen

Bei gleichwertiger Eignung können Kinder und Jugendliche bevorzugt aufgenommen werden,

  • deren Geschwister bereits die St.-Ursula-Realschule besuchen
  • die sich selbst und/oder deren Erziehungsberechtigte sich in besonderer Weise kirchlich engagieren
  • die sich in einer außergewöhnlich schwierigen individuellen, sozialen oder familiären Situation befinden#
  • deren Eltern Angestellte oder Ehemalige unserer Schule sind
  • die aus dem Schuleinzugsgebiet der Stadt Attendorn, wozu traditionell auch der Finnentroper Ortsteil Heggen gehört, kommen

(Diese Auflistung ist nicht hierarchisch geordnet.)

Sind Schüler aufgrund der vorgenannten Kriterien in gleicher Weise geeignet, so wird eine Losentscheidung herbeigeführt.

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