Geschichte der St.-Ursula-Realschule

30. Dezember 1907 drei Schwestern vom Konvent der Ursulinen Dorsten kommen nach Attendorn mit der Absicht, eine Niederlassung zu gründen
1911 Bezug des auf dem Wolfstein errichteten Klosters
1917 Genehmigung für eine “Höhere katholische Mädchenschule”
1928 Umwandlung der Höheren Mädchenschule in ein Lyzeum  (Progymnasium)
ab 1938 stufenweiser Abbau der Schule und vollständige Schließung 1942 durch die Nationalsozialisten (Räume als Lazarett genutzt)
21. November 1945 Wiedereröffnung der Schule
seit 1950 Aufbau eines Realschulzweiges
1951/52 genehmigt des Regierungspräsident eine Unterrichtsverteilung für 2 Klassen eines Realschulzweiges für Mädchen, diese  Klassen sind bis 1954 noch dem Progymnasium angegliedert
1952 vom Turm des Hauses ruft seit 1952 ein in Kupfer getriebener Posaunenengel
August 1954 Staatliche Anerkennung für die Realschule als voll ausgebaute Anstalt
Schuljahr 1955/56 330 Schülerinnen werden an der Realschule und dem Progymnasium unterrichtet
1953–1956 wegen des Wachstums der Schule bauliche Erweiterungen: für Internatszwecke wird das Dachgeschoss über der Turnhalle (heute Aula) ausgebaut, vorwiegend zugunsten der Schule erhielt die bis dahin noch unsymmetrische Frontseite des Hauptgebäudes ihre Abrundung zur Wäldchenseite hin
29. Februar 1956 Sr. Innocentia schreibt an den RP:

Betrifft: Beheizung des Schulgebäudes

Während der Kältewelle haben wir unter großer Anstrengung und erhebliche Opfern den Schulunterricht aufrechterhalten. Unser Koksvorrat ist inzwischen so zusammengeschrumpft, dass wir vom Ende der Woche an das Schulhaus nicht mehr voll beheizen können. Wir sehen uns daher gezwungen, vorerst vom Samstag dieser Woche bis Donnerstag der nächsten, den Schulunterricht ausfallen zu lassen.

Wir hoffen, dann wieder neuen Koks zu haben.”

25. November 1959 Einweihung des Schulneubaues (alte Realschule und alte Pausenhalle)
1973 Einführung der Koedukation an der Realschule
1974/75 Erweiterungsbau für das Gymnasium mit naturwissenschaftlichen Räumen für beide Schulen (heute Fachraumgebäude)
10. Juli 1982 Einweihung der neuen Sporthalle (Dreifachsporthalle)
1. Januar 1987 Übernahme der Trägerschaft der Schulen durch das Erzbischöfliche Generalvikariat Paderborn
1992 Festlichkeiten über das ganze Jahr anlässlich des 75 jährigen Bestehens der  St.-Ursula-Schulen
1994 Festwoche anlässlich des 40 jährigen Bestehens der Realschule
Schuljahr 1975/76 Einführung eines unterrichtsfreien Samstages
Schuljahr 1980/81 Einführung von zwei unterrichtsfreien Samstagen
Schuljahr 1994/95 Einführung der generellen Fünftagewoche
4. Oktober 1994 Beginn der Um- und Neubaumaßnahmen an den St.-Ursula-Schulen. Umzug der Realschule in Containerklassen auf dem alten Sportplatz (Nutzung der Realschule durch das Gymnasium)
24. Juli 1995 Beginn der Abbrucharbeiten “altes Realschulgebäude”
9. Oktober 1996 Richtfest neue Realschule und Forum
August 1997 Einzug der Realschule in das neue Gebäude mit Beginn des Schuljahres 1997/98
21. Oktober 1997 Einweihung der neuen Schulgebäude
Schuljahr 1999/2000 Der Schulträger genehmigt ein eigenständiges Differenzierungsmodell für die Jahrgangsstufen 7 – 10 abweichend vom Modell der öffentlichen Schulen
Juni 2000 Einweihung des von Grund auf renovierten Sportplatzes
20. März 2002 Einstimmige Zustimmung der Schulkonferenz zur Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela anlässlich des 50 jährigen Bestehens der Realschule im Juni 2004
1. – 9.Juni 2004 Pilgerfahrt der gesamten Schulgemeinde nach Santiago de Compostela
24. November 2007 100 Jahre Konvent der Ursulinen in Attendorn.  Eucharistiefeier mit H. H. Weihbischof Wiesemann und anschließendem Festakt im Forum der Schulen
13. September 2010 Erzbischof Hans-Josef Becker setzt das Leitbild der kath. Schulen des Erzbistums in Kraft
15. September 2010 Erzbischof Hans-Josef-Becker besucht die St.-Ursula-Schulen
12. November 2010 Die Chronik zum 1oo-jährigen Bestehen der Ursulinen in Attendorn erscheint
Schulleiter
1.4.1954 – 31.3.1962 Schwester Innocentia Scheele
1.4.1963 – 31.8.1981 Schwester Dr. Raphaele Niemeyer
1.9.1981 – 31.7.1991 Hans Rudolf Hesselmann
1.8.1991 – 31.07.2011 Georg Geers
01.08.2011 – heute Jürgen Beckmann