Kunst Archiv

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Spannende Projektwoche der 6b

1314_nanas2Aus der Not machte die 6b in der vergangenen Woche eine tolle Tugend. Weil ein großer Teil der Lehrer dieser Klasse mit dem 5er-Jahrgang in Hachen war durften die Schülerinnen und Schüler in einer Projektwoche unter der Leitung von Anna Seidel an einem besonderen Thema zu arbeiten.

Vier Tage lang widmete sich die 6b der St.-Ursula-Realschule den Arbeiten der Künsterlin Niki de Saint Phalle und ihrer besonderen und bekannten Kunst der Nanas. Das sind Frauenfiguren, die die Französin ab Anfang der 1960er Jahrgang international bekannt machten.

Leben und Werke der von Saint Phalle

1314_nanas4Am ersten Tag näherten sich die Schülerinnen und Schüler erstmal Niki de Saint Phalle und ihrer Kunst an. Die vielseitige Künstlerin stellte nämlich nicht nur Figuren her, sondern malte auch oder fiel durch provokante Aktionen auf. Danach rückten dann die Nanas stärker in den Mittelpunkt. Die Klasse lernte die besondere Technik kennen und begann, ihre eigenen Nanas zu kreieren.

An den folgenen beiden Tagen entstanden so aus Pappmaschee viele einmalige Kunstwerke, die die 6b bis zuletzt verfeinerte. Im Kunstunterricht werden die Nanas nun in den nächsten Stunden angemalt, fertiggestellt und dann vielleicht auch in der Schule ausgestellt.

1314_nanas3Ausflug zum Abschluss

Am Ende der kreativen Woche stand dann noch ein weiteres Highlight für die 6b auf dem Programm: Da die Klasse im vergangenen Schuljahr besonders fleißig a n der Korkensammelaktion der SV teilgenommen hatte, stand noch ein Preis aus und den löste die 6b am Freitag mit einem Ausflug bei sonnigem Wetter in den Affen- und Vogelpark in Eckenhagen ein.

 

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Schülerkunstwerke zurück aus Paderborn

1314_ausstellung2“Alles nur geklaut. Erlaubte Verstöße gegen das 7. Gebot”, unter diesem Motto waren seit November zahlreiche Schülerkunstwerke, die berühmte Meisterwerke auf ihre eigene Art im Comic-Stil zitiert haben zu Gast im Konrad-Martin-Haus in Paderborn. Die Kunstlehrer Rudolf Schmidt und Monika Bürmann haben die Gemälde nun zurück an die St.-Ursula-Realschule geholt, wo sie wieder für die Schülerinnen und Schüler ausgestellt werden sollen.

“Die Resonanz auf die Ausstellung war sehr positiv”, freute sich Frau Bürmann über zahlreiche lobende Einträge in das Gästebuch der Ausstellung. “Eine inspirierende Ausstellung. Toll!”, “Wie gut, dass Schülerinnen und Schülern helfen, die Dinge neu in den Blick zu nehmen” oder “Beim täglichen Gang durch die Bilderlandschaft wird der Arbeitsalltag viel bunter”, lauteten einige der Kommentare.  1314_ausstellung3

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“Alles nur geklaut” – Schüler-Ausstellung in Paderborn

Monsignore Göbel (r.) empfing die SUR-Schüler in Paderborn - Foto: pdp

“Du sollst nicht stehlen”, so lautet das siebte der biblischen Zehn Gebote. Das Kopieren oder Verfremden von bekannten Werken hat jedoch in der Kunst eine lange Tradition. Auch die Schülerinnen und Schüler der St.-Ursula-Realschule Attendorn haben sich deshalb mit bekannten Kunstwerken auseinandergesetzt und sie anschließend “kreativ zitiert”. Diese Kunstzitate sind jetzt unter dem Titel “Alles nur geklaut. Erlaubte Verstöße gegen das 7. Gebot” im Konrad-Martin-Haus am Kleinen Domplatz in Paderborn zu sehen.

Monsignore Joachim Göbel, Leiter der Hauptabteilung Schule und Erziehung im Erzbischöflichen Generalvikariat, wurde bei einem Besuch der St.-Ursula-Schule in Attendorn auf die Werke der Schüler aufmerksam, die diese in ihren Kunstkursen angefertigt hatten. Die Originalität der Arbeiten begeisterte Msgr. Göbel so sehr, dass er die Schülerinnen und Schüler spontan einlud, die Bilder und Installationen in Paderborn auszustellen. “Hier im Konrad-Martin-Haus arbeiten in der Hauptabteilung Schule und Erziehung jeden Tag viele Menschen für die Schulen in Trägerschaft des Erzbistums Paderborn. Es ist toll, dass wir jetzt auch einmal sehen können, was im konkreten Schulalltag entsteht”, so Msgr. Göbel bei der Eröffnung der Ausstellung.

Spannende Arbeiten für eine breite Öffentlichkeit

Henri Matisse meets Minnie Maus - Foto: pdp

Das Fach Kunst stellt ganz im Sinne des Leitbildes für die katholischen Schulen in Trägerschaft des Erzbistums Paderborn einen wichtigen Bestandteil ganzheitlicher Bildung des Menschen dar. “Der Kunstunterricht ist mit zwei Stunden pro Woche zwar ein Nebenfach, aber umso mehr freuen sich die Schülerinnen und Schüler sowie mein Kollege Rudolf Schmidt und ich, dass die spannenden Arbeiten jetzt so gewürdigt werden und hier eine breite Öffentlichkeit finde”“, erklärte die verantwortliche Kunstlehrerin Monika Bürmann.

Inhaltlich beantworten die präsentierten Werke bisher ungestellte Fragen: Wie hätte Picasso wohl die Mona Lisa gemalt? Einige Schülerinnen und Schüler haben sich dazu Gedanken gemacht und ihre Vorstellung mit bunten Farben verewigt. Weitere thematische Schwerpunkte der Ausstellung zeigen unter anderem, wie es aussieht, wenn bekannte Kunstwerke auf Comic-Helden treffen, oder warum “Der Schrei” von Edvard Munch auch im Fast-Food-Imbiss zu sehen und zu hören sein könnte. Damit der Betrachter das künstlerische Geschick des jeweiligen “Kopisten” beurteilen kann, hängt zum Vergleich bei jedem Werk eine Miniatur des ursprünglichen Bildes.

Die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler der St.-Ursula-Realschule Attendorn sind in den nächsten Monaten im Foyer und im Flur der Hauptabteilung Schule und Erziehung im Erzbischöflichen Generalvikariat während der Öffnungszeiten des Konrad-Martin-Hauses zu sehen.

Text: Erzbistum Paderborn

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Expressionistische “Begegnung” für Kunstkurse

Vor kurzem fuhren die Schülerinnen und Schüler der beiden Kunstkurse der Jahrgangsstufe 9 sowie die Teilnehmer der Kunst AG zusammen mit den Kunstlehrern Monika Bürmann und Rudolf Schmidt zu einer Kunst-Ausstellung nach Wuppertal. Dort besuchten sie das “Von-der-Heydt-Museum”, in dem zur Zeit die Ausstellung “Der Sturm – Zentrum der Avantgarde” läuft.

Das Thema dieser Ausstellung schloss sich an das zu diesem Zeitpunkt im Unterricht behandelte Thema “Expressionismus – Die Malweise von Franz Marc” an. Anstatt sich “nur” Kunstdrucke expressionistischer Künstler anzusehen, hatten die Schülerinnen und Schüler bei der Führung durch das Museum die Gelegenheit, einen Blick auf die Originalbilder von Künstlern wie Oskar Kokoschka, August Macke, Franz Marc und Robert Delauney zu werfen und sich von der Größe und der Farbigkeit dieser Bilder beeindrucken zu lassen.

Im Anschluss an die begleitete Museumsführung fand eine praktische Arbeit im Atelier des Museums statt, bei der die Schülerinnen und Schüler in Anlehnung an die gesehenen Kunstwerke eigene Arbeiten mit Ölkreide und Wasserfarben gestalteten.

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