Handy-Experiment – die Zwischenbilanz

handy1Am Montag hieß es im Sowi-Kurs des Jahrgangs 9: Tschüss, Handy! Die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerin Lysann Rosenthal packten ihr Handy oder Smartphone samt SIM-Karte in einen Umschlag, versiegelten ihn und schweißten das Ganze in Plastikfolie ein. Bis Freitag soll das so bleiben. Wenn das klappt, gibt es einen zusätzlichen Wandertag für den Kurs.

Und wie läuft es so, ganz ohne mobilen Begleiter? Nach der Hälfte der Zeit ziehen einige Beteiligte eine Zwischenbilanz:

“Abends ist mir richtig langweilig ohne Handy. Ich bin es gewohnt, mich dann noch eine ganze Zeit damit zu beschäftigen” (Celin)

“Als ich heute, wie gewohnt, in die Tasche griff, war da plötzlich kein Handy mehr… ziemlich ungewohnt. Ein spontaner Anruf, wenn man den Kumpel unterwegs sprechen möchte, ist nicht mehr möglich. Das ist schon ziemlich blöd.” (Gianluca)

“Am meisten stört mich z.B. , dass ich im Bus sitze und dann ohne gewohnte Beschäftigung, nämlich Musik hören, bin. Außerdem nutze ich immer mein Handy als Uhr und Wecker… Das geht momentan nicht und da muss man auf andere Möglichkeiten ausweichen.” (Hannah)

“Es ist ziemlich langweilig ohne Handy. Um mich abzulenken, gehe ich, statt das Handy zu benutzen, nun raus an die frische Luft.” (Heiko)

“Ich muss mir die Hausaufgaben nun immer gründlich aufschreiben. Schließlich kann ich ja diese Woche nicht mal eben per WhatsApp nachfragen, was wir  machen müssen.” (Shirin)

“Ein Kumpel hat mich heute über unser Festnetz kontaktiert. Das fand ich ziemlich ungewöhnlich… Aber Freunde, die es wissen, können sich ja auf meine handyfreie Zeit einstellen.” (Arne)

“Es hat auch was Positives. Ich bin während der Hausaufgaben deutlich weniger abgelenkt!” (Lina)

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