Handy-Experiment 2015 Archiv

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Handy-Experiment – das Fazit

HandyexpermientFünf Tage ohne Handy – geht das? Wie fühlt sich das an? Was macht man da überhaupt? Diesen Fragen stellte sich der Sowi-Kurs des Jahrgangs 9 an der St.-Ursula-Realschule Rahmen der Unterrichtsreihe “Sucht” in der vergangenen Woche mit ihrer Lehrerin Lysann Rosenthal. Anfang der Woche wurden die Handys und Smartphones mitsamt SIM-Karten in Umschläge verpackt, versiegelt und in eine Klarsichthülle eingeschweißt. 20 Schülerinnen und Schüler machten mit und neben der Selbsterfahrung war das Ziel ein zusätzlicher Wandertag vor den Sommerferien, wenn denn alle durchhalten.

Am Freitag war es soweit. Alle brachten ihre Tüten mit in den Kurs und dann war die Freude gleich doppelt groß. Erstens durften alle wieder den Einschaltknopf drücken und zweitens haben es tatsächlich alle durchgehalten und es geht für den Kurs im Juni ins Phantasialand. Allerdings war für die meisten die Woche ohne digitalen Begleiter schon eine harte Erfahrung. “Ich konnte es kaum erwarten, hätte das Handy am liebsten schon in der ersten Stunde wiederbekommen, konnte mich kaum im Unterricht konzentrieren, weil ich nur an das Handy, das ich gleich zurückbekomme, denken musste”, meinte Celin.

Selbstverständliches nicht mehr selbstverständlich

Besonders, wenn man Zeit für sich hatte, fiel das fehlende Handy auf oder wenn ganz selbstverständliche Dinge auf einmal nicht mehr selbstverständlich waren, wie Julia merkte: “Ich war mit meiner Freundin in der Stadt verabredet. Die war dann nicht da und man konnte das nicht mal eben klären.” Nicht mehr Musik hören, nicht mehr chatten, nicht mehr eben mal den Wecker stellen – oft waren es ganz einfache Dinge, die auf einmal nicht mehr so rund liefen.

“Einem Großteil der Schülerinnen und Schüler ist durch das Experiment durchaus das enorme Suchtpotenzial des Handys, das aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken ist, bewusst geworden”, stellte Lehrerin Rosenthal fest, die selbst an dem Experiment teilnahm und ähnliche Erfahrungen machte. Das Fazit fiel dann auch gemischt aus. Viele fanden es eine interessante Erfahrung, aber auch viele waren sich nicht sicher, ob sie so ein Experiment noch einmal durchhalten würden.

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Handy-Experiment – die Zwischenbilanz

handy1Am Montag hieß es im Sowi-Kurs des Jahrgangs 9: Tschüss, Handy! Die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerin Lysann Rosenthal packten ihr Handy oder Smartphone samt SIM-Karte in einen Umschlag, versiegelten ihn und schweißten das Ganze in Plastikfolie ein. Bis Freitag soll das so bleiben. Wenn das klappt, gibt es einen zusätzlichen Wandertag für den Kurs.

Und wie läuft es so, ganz ohne mobilen Begleiter? Nach der Hälfte der Zeit ziehen einige Beteiligte eine Zwischenbilanz:

“Abends ist mir richtig langweilig ohne Handy. Ich bin es gewohnt, mich dann noch eine ganze Zeit damit zu beschäftigen” (Celin)

“Als ich heute, wie gewohnt, in die Tasche griff, war da plötzlich kein Handy mehr… ziemlich ungewohnt. Ein spontaner Anruf, wenn man den Kumpel unterwegs sprechen möchte, ist nicht mehr möglich. Das ist schon ziemlich blöd.” (Gianluca)

“Am meisten stört mich z.B. , dass ich im Bus sitze und dann ohne gewohnte Beschäftigung, nämlich Musik hören, bin. Außerdem nutze ich immer mein Handy als Uhr und Wecker… Das geht momentan nicht und da muss man auf andere Möglichkeiten ausweichen.” (Hannah)

“Es ist ziemlich langweilig ohne Handy. Um mich abzulenken, gehe ich, statt das Handy zu benutzen, nun raus an die frische Luft.” (Heiko)

“Ich muss mir die Hausaufgaben nun immer gründlich aufschreiben. Schließlich kann ich ja diese Woche nicht mal eben per WhatsApp nachfragen, was wir  machen müssen.” (Shirin)

“Ein Kumpel hat mich heute über unser Festnetz kontaktiert. Das fand ich ziemlich ungewöhnlich… Aber Freunde, die es wissen, können sich ja auf meine handyfreie Zeit einstellen.” (Arne)

“Es hat auch was Positives. Ich bin während der Hausaufgaben deutlich weniger abgelenkt!” (Lina)

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Geht’s ohne? Das Handy-Experiment

Handy-Experiment_2015Eine Schulwoche ohne Handy, geht das? Diese Frage ergab sich für die Schülerinnen und Schüler des 9er-Jahrgangs der St.-Ursula-Realschule im Sozialwissenschaftskurs. Das Thema zurzeit ist “Sucht”. Und da liegt die Nutzung von Handy oder Smartphone nicht fern. Es bestimmt nämlich mittlerweile bei vielen den Alltag. Nachrichten, Freundschaftsanfragen, Chats, Spiele, Musik und noch viel mehr – der digitale Begleiter ist immer für einen da, scheint unersetzbar zu sein.

20 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerin Lysann Rosenthal stellen sich seit Montag dem Experiment, ob es auch ohne geht. “Der Kurs stand dem Thema sehr offen gegenüber und wir sind gespannt, was dabei heraus kommt”, so Lehrerin Rosenthal. Im Unterricht hat jeder Teilnehmer sein Handy in einen versiegelten Umschlag gepackt und dann in Folie eingeschweißt. Das Ganze sollte nun bis Freitag, 6. März unversehrt bleiben.

Selbstversuch wird protokolliert

Während der Handy-losen Zeit führen die Schülerinnen und Schüler (und natürlich auch die Lehrerin) Protokoll, wie es ihnen ohne Handy, ohne Smartphone geht, wann es mal besonders fehlt oder was man macht, statt über das Display zu tippen oder zu wischen.

Neben der Selbsterforschung für den Unterricht gibt es dabei noch ein anderes Ziel: Hält der komplette Kurs die ganze Woche durch, werden also alle Handys im eingeschweißten Zustand wieder vorgezeigt, dann gibt es in der letzten Woche vor den Sommerferien einen zusätzlichen Wandertag für den Kurs. Es lohnt sich vielleicht also mehrfach, eine kurze Zeit mal analoger zu leben.

 

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