Erzbistum Paderborn Archiv

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Weihbischof zu Besuch an den St.-Ursula-Schulen

1314_weihbischof-koenig“Ich habe viele Schlaglichter gesehen und Eindrücke aus unterschiedlichen Blickwinkeln gesammelt”, betonte Weihbischof Matthias König beim Besuch der Attendorner St.-Ursula-Schulen am Freitag (06.06.14) im Rahmen der Firm- und Visitationsreise durch das Dekanat Südsauerland. Denn neben der Schulleitung des Gymnasiums und der Realschule begleiteten den Weihbischof auch Lehrer, Schülersprecher, Mitglieder der Elternschaft und des Fördervereins bei seinem Rundgang.

Die Attendorner Schulen gehörten zu den ersten Schulen, die vom Erzbistum von einem Orden übernommen wurden, um dauerhaft die kirchliche Trägerschaft zu übernehmen.

Beim Rundgang von Weihbischof König mit Anna Seidel (stellv. Realschulleiterin) und Markus Ratajski (Rektor Gymnasium) durch das Schulgebäude und den Pausenhof sprühte ihm diese Offenheit entgegen. Mit vielen Schülern und Schülerinnen kam der Weihbischof, der schon bei den Firmungen die richtige Ansprache und Zugang zu den Jugendlichen findet, ins Gespräch, unter anderem auch bei einnem gemeinsamen Mittagessen.

Quelle: Dekanat Südsauerland

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Elternpreis “Pro Cura Parentum” für Paderborner AG

würzburg 2Die Katholische Elternschaft Deutschlands (KED) beging am vergangenen Wochenende ihr 60. Jubiläum mit einem feierlichen Festakt in der Würzburger Residenz. In Anwesenheit des Festredners, Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert, erhielt dort die KED Paderborn und die von ihr gegründete AG der Schulpflegschaften den diesjährigen Elternpreis „Pro Cura Parentum“, mit dem der Bundesverband „wesentliche Beiträge zur Förderung der Elternmitwirkung in Kindergarten und Schule“ würdigt.

Diözesanvorsitzende Annette Lödige- Wennemaring, Vorstandsmitglied Brunhild Naumann, Diözesangeschäftsführer Roland Gottwald und AG- Vertreterin Sylvia Wawrzinek vom Dortmunder Mallinckrodtgymnasium nahmen den Preis aus den Händen der Bundesvorsitzenden Kastner und des Stifters, Prof. Eykmann entgegen.

Dem Festakt schloss sich ein Staatsempfang durch Staatssekretär Eisenreich an, mit dem das bayerische Kultusministerium seine besondere Wertschätzung der Arbeit der Katholischen Elternschaft Deutschlands zum Ausdruck brachte.

Quelle: ked-paderborn.de

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“Alles nur geklaut” – Schüler-Ausstellung in Paderborn

Monsignore Göbel (r.) empfing die SUR-Schüler in Paderborn - Foto: pdp

“Du sollst nicht stehlen”, so lautet das siebte der biblischen Zehn Gebote. Das Kopieren oder Verfremden von bekannten Werken hat jedoch in der Kunst eine lange Tradition. Auch die Schülerinnen und Schüler der St.-Ursula-Realschule Attendorn haben sich deshalb mit bekannten Kunstwerken auseinandergesetzt und sie anschließend “kreativ zitiert”. Diese Kunstzitate sind jetzt unter dem Titel “Alles nur geklaut. Erlaubte Verstöße gegen das 7. Gebot” im Konrad-Martin-Haus am Kleinen Domplatz in Paderborn zu sehen.

Monsignore Joachim Göbel, Leiter der Hauptabteilung Schule und Erziehung im Erzbischöflichen Generalvikariat, wurde bei einem Besuch der St.-Ursula-Schule in Attendorn auf die Werke der Schüler aufmerksam, die diese in ihren Kunstkursen angefertigt hatten. Die Originalität der Arbeiten begeisterte Msgr. Göbel so sehr, dass er die Schülerinnen und Schüler spontan einlud, die Bilder und Installationen in Paderborn auszustellen. “Hier im Konrad-Martin-Haus arbeiten in der Hauptabteilung Schule und Erziehung jeden Tag viele Menschen für die Schulen in Trägerschaft des Erzbistums Paderborn. Es ist toll, dass wir jetzt auch einmal sehen können, was im konkreten Schulalltag entsteht”, so Msgr. Göbel bei der Eröffnung der Ausstellung.

Spannende Arbeiten für eine breite Öffentlichkeit

Henri Matisse meets Minnie Maus - Foto: pdp

Das Fach Kunst stellt ganz im Sinne des Leitbildes für die katholischen Schulen in Trägerschaft des Erzbistums Paderborn einen wichtigen Bestandteil ganzheitlicher Bildung des Menschen dar. “Der Kunstunterricht ist mit zwei Stunden pro Woche zwar ein Nebenfach, aber umso mehr freuen sich die Schülerinnen und Schüler sowie mein Kollege Rudolf Schmidt und ich, dass die spannenden Arbeiten jetzt so gewürdigt werden und hier eine breite Öffentlichkeit finde”“, erklärte die verantwortliche Kunstlehrerin Monika Bürmann.

Inhaltlich beantworten die präsentierten Werke bisher ungestellte Fragen: Wie hätte Picasso wohl die Mona Lisa gemalt? Einige Schülerinnen und Schüler haben sich dazu Gedanken gemacht und ihre Vorstellung mit bunten Farben verewigt. Weitere thematische Schwerpunkte der Ausstellung zeigen unter anderem, wie es aussieht, wenn bekannte Kunstwerke auf Comic-Helden treffen, oder warum “Der Schrei” von Edvard Munch auch im Fast-Food-Imbiss zu sehen und zu hören sein könnte. Damit der Betrachter das künstlerische Geschick des jeweiligen “Kopisten” beurteilen kann, hängt zum Vergleich bei jedem Werk eine Miniatur des ursprünglichen Bildes.

Die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler der St.-Ursula-Realschule Attendorn sind in den nächsten Monaten im Foyer und im Flur der Hauptabteilung Schule und Erziehung im Erzbischöflichen Generalvikariat während der Öffnungszeiten des Konrad-Martin-Hauses zu sehen.

Text: Erzbistum Paderborn

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Schulbesuch Prälat Göbel

Wir bekommen Besuch vom Erzbistum Paderborn. Von unserem Schulträger wird uns an diesem Tag Prälat Göbel, Leiter der Abteilung Schule und Erziehung in Paderborn, einen Besuch abstatten.

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Vor 25 Jahren: Wechsel der Trägerschaft

Schwestern der Ursulinen mit den Rektoren der St.-Ursula-Schulen

Schwestern der Ursulinen mit den Rektoren der St.-Ursula-Schulen

Lang war die Liste der Ehrengäste, die der Konvent der Ursulinen vor 25 Jahren, am 8. Januar 1987, zu einem Festakt in der Aula der St.-Ursula-Schulen begrüßen durfte. Zahlreiche lokale, regionale und überregionale Vertreter aus Kirche, Schule und Politik drückten allein durch ihre Anwesenheit ihre große Anerkennung für die Ursulinen und die von ihnen 80 Jahre zuvor gegründeten Schulen, St.-Ursula-Realschule und St.-Ursula-Gymnasium, aus.

Die bedeutendste Person an diesem Tag war sicher der damalige Erzbischof Dr. Johannes Joachim Degenhardt und der Anlass seines Erscheinens die Übertragung der Schulträgerschaft an das Erzbistum Paderborn. Da sich bereits seit einigen Jahren abzeichnete, dass die Schwestern die Schulen weder personell noch finanziell weiterführen konnten, löste er nun das gegebene Versprechen ein, für den Erhalt der Schulen zu sorgen.

Wehmut und Hoffnung zugleich

„Dieser Tag erfüllt uns mit Wehmut“, leitete die damalige Schwester Oberin Ursula Jüngst ihre Ansprache ein und drückte damit die Gefühle ihrer Mitschwestern aus, die sich zu dem schweren Schritt entschlossen hatten. Doch zugleich brachte sie auch ihre Dankbarkeit und ihre Hoffnung zum Ausdruck, die sie an den Wechsel der Schulträgerschaft knüpften: „Wir überantworten dem Erzbistum das uns in 80 Jahren zugewachsene Gut, unser Lebenswerk, und vertrauen fest darauf, dass auf die Fürsprache der heiligen Angela Merici und der heiligen Ursula beide Schulen auch weiterhin blühen und gedeihen und einen festen Platz in der Attendorner Schul- und Kulturwelt besitzen werden“.

Auch wenn sich im Schulalltag der Wechsel der Trägerschaft zunächst nicht bemerkbar machte, ließ sich der Wunsch, die Konzeption der Ordensschule beizubehalten, auf Dauer nicht ganz erfüllen. Allein die Verwaltung und Finanzierung der inzwischen auf 19 gestiegenen Zahl der Schulen in Trägerschaft des Erzbistums machte eine Vereinheitlichung notwendig. Eine deutliche Verbesserung erfuhr seitdem jedoch die materielle Ausstattung der Schulen, sichtbar insbesondere im kompletten Neubau der Realschule, der gemeinsam genutzten Cafeteria, der Schülerbibliothek, des Forums und in der erst im Jahr 2010 modernisierten EDV-Anlage.

Feierstunde zum Jubiläum

Trotz aller Veränderungen ist es den St.-Ursula-Schulen bis heute gelungen, den ursulinischen Geist zu bewahren und das Bewusstsein, in der Tradition einer Ordensschule zu stehen, aufrecht zu erhalten. Dafür steht nicht zuletzt auch die im Jahr 1998 vom Konvent gegründete „Schulstiftung St. Ursula“, die u.a. mit der Errichtung einer Erinnerungssäule auf dem Schulgelände dazu beigetragen hat.

Wenige Tage vor Weihnachten hat sie anlässlich des 100-jährigen Gebäudejubiläums im vergangenen Jahr die Stadt Attendorn außerdem durch die Illumination des barocken Altbaus in den Abendstunden dauerhaft um einen Lichtblick erweitert. Als Zeichen der Verbundenheit und Dankbarkeit für die geleistete Arbeit der Ursulinen feierte Pastor Markus Ratajski, Schulleiter des Gymnasiums, im Beisein von Realschuldirektor Jürgen Beckmann am Gedenktag der Schulübergabe mit den Schwestern einen Gottesdienst. Damit diese „ihre“ Schulen täglich vor Augen haben, überreichten die Schulleiter zur besonderen Freude der Schwestern eine Luftaufnahme des Schulgeländes und ein Bild des angestrahlten Altbaus des ehemaligen Ursulinenklosters.

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