
Große Freude bei Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 10: Mehrere Beiträge der St.-Ursula Realschule aus dem Erdkunde-Unterricht wurden im Mai bei der Landespreisverleihung des 73. Europäischen Wettbewerbs unter dem Motto “Dein Europa: Recht, Respekt, Realität?!” im Rahmen einer Feierstunde an der Siegfried-Drupp Europaschule in Dortmund ausgezeichnet. Eine Gruppe wurde sogar für die Bundesebene nominiert.
Die Arbeiten entstanden im Rahmen des Erdkundenunterrichts von Tanja Burkhardt als praktische Projektarbeiten und boten die Möglichkeit, sich kreativ und kritisch mit gesellschaftlichen und europäischen Themen auseinanderzusetzen.
Spiele, Podcasts, Filme – Kreativität waren keine Grenzen gesetzt.
Die Themen der Arbeiten waren dabei ganz unterschiedlich: Ein Schüler entwickelte ein Spiel mit dem Titel “Der Weg des Respekts”, das sich mit respektvollem Miteinander und Konfliktlösung beschäftigt. Ein anderes Team produzierte einen Podcast zum Unterthema “Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein“, in dem die Schülerinnen und Schüler, basierend auf eigenen Erlebnissen, die Freiheitsrechte innerhalb der EU mit den Lebensbedingungen im Irak verglichen.
Besonders viel Aufmerksamkeit erhielt auch das Projekt einer dritten Gruppe, die sich anlässlich von 75 Jahren Menschenrechtskonvention intensiv mit Kinderrechten auseinandersetzte. Inspiriert vom Spiel Subway Surfer entstand ein selbst gedrehtes Video in der Sporthalle, das den Einsatz für Kinderrechte kreativ und modern darstellte und bei Publikum und Jury sehr gut ankam.
Tolle Erfahrung durch “anderen” Unterricht
Neben den Preisen bleibt vor allem die Erfahrung in Erinnerung. Viele Schülerinnen und Schüler fanden es spannend, die Arbeiten anderer Schulen kennenzulernen und zu sehen, dass sich Jugendliche weit über die eigene Stadt hinaus mit denselben gesellschaftlichen Themen beschäftigen.
“Das hat den Blick erweitert”, sagte ein Schüler nach der Veranstaltung. Eine andere Schülerin ergänzte: “Es war beeindruckend zu sehen, wie andere Gruppen gearbeitet haben.”
Auch die Art des Arbeitens kam gut an: “Man hat nicht einfach nur auswendig gelernt oder allein gearbeitet, sondern konnte zusammen etwas entwickeln”, berichtete ein Schüler. Für viele sei das Projekt deshalb eine wertvolle Ergänzung zum normalen Unterricht und “eine richtig gute Art gewesen, die 10. Klasse zu beenden.”
Ältester deutscher Schülerwettbewerb
Der Europäische Wettbewerb des Europäische Bewegung Deutschland e.V. gilt als ältester Schülerwettbewerb Deutschlands. An der 73. Ausgabe beteiligten sich deutschlandweit fast 75.000 Schülerinnen und Schüler. Die Preise werden zunächst in jedem Bundesland verliehen. Ausgewählte Arbeiten werden dann noch später eine Bundesjury vorgestellt.
Unsere Schule gratuliert allen Gewinnerinnen und Gewinnern herzlich zu ihren tollen Erfolgen und ihrem großen Engagement.




